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Pesto alla genovese – in der Küchenmaschine

Pesto alla genovese
Pesto alla genovese : Foto Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Unter den verschiedenen Pesto-Varianten dürfte Pesto alla genovese wohl die bekannteste und beliebteste sein. Das Rezept ist einfach, und auch die Herstellung zu Hause bereitet keine größeren Schwierigkeiten. Insbesondere mithilfe einer Küchenmaschine wie dem MaxxiMum von Bosch lässt sich ein aromatisches, selbst gemachtes Pesto sehr viel leichter und schneller herstellen als nach der klassischen Methode, bei der alle Zutaten von Hand gehackt und anschließend im Mörser zu einer Masse mit der gewünschten Konsistenz zerstampft werden müssen. Von dieser Zubereitungsart leitet sich übrigens auch der Name dieser beliebten Pastasoße her, denn pestare bedeutet so viel wie schlagen, stampfen oder treten. „Alla genovese“ meint nichts anderes als „nach Genueser Art“ und spielt damit auf den Herkunftsort des Rezepts, die traditionsreiche italienische Hafenstadt Genua, an.

Klassisches Rezept mit Variationsmöglichkeiten

Die klassischen Zutaten für Pesto alla genovese sind:

  • Basilikum
  • Pinienkerne
  • Knoblauch
  • Olivenöl und
  • Käse.

Für drei bis vier Personen sollten etwa drei Handvoll frische Basilikumblätter, eine Knoblauchzehe, jeweils zwei Esslöffel von frisch geriebenem Parmesan und Pinienkernen und etwa sieben oder acht Esslöffel natives Olivenöl (extra vergine) einkalkuliert werden. Nach Belieben werden etwas Salz und Pfeffer hinzugefügt, und je nach Geschmack kann die Rezeptur auch leicht variiert werden. So sehen einige Rezepte statt Parmesan beispielsweise auch Grana Padano oder Pecorino Romano vor.

Hochwertige Zutaten sorgen für kulinarische Höhepunkte

Es lohnt sich, bei der Auswahl und Vorbereitung der Zutaten auf Qualität zu achten und sorgfältig vorzugehen – umso intensiver und aromatischer wird später das selbst gemachte Pesto sein.

Gemüse
Gemüse Foto: Bettina Stolze / pixelio.de

Zunächst sollten die Basilikumblätter gewaschen, abgetropft und von den Stängeln gezupft werden. Auch wenn eine Küchenmaschine heute in der Regel sehr leistungsfähig ist, empfiehlt es sich, die Blätter von Hand mit dem Messer klein zu schneiden, bevor sie in den Mixer gefüllt werden. Dasselbe gilt auch für Pinienkerne und Knoblauch, die ebenfalls vorab klein gehackt werden sollten. Werden die Pinienkerne vor dem Hacken noch kurz in der Pfanne angeröstet, verleihen sie dem Pesto einen besonders aromatischen Geschmack.

Die Küchenmaschine erledigt die Hauptarbeit

Basilikum, Pinienkerne und Knoblauch werden anschließend zusammen mit dem geriebenen Käse in die Küchenmaschine gegeben und im Mixer zunächst auf langsamer Stufe miteinander vermischt. Während die Maschine weiter läuft, wird dann das Olivenöl zugegeben, bis die gewünschte glatte Konsistenz erreicht ist. Zudem werden in dieser Phase auch Salz und Pfeffer zugegeben und ebenfalls mit in das Pesto eingerührt. Je nach Geschmack kann das Pesto etwas flüssiger oder etwas fester hergestellt werden. Ein Punkt sollte bei der Herstellung von Pesto mit der Küchenmaschine unbedingt beachtet werden: Eine zu starker Erwärmung der Zutaten kann sich nachteilig auf das Aroma auswirken. Deshalb sollte der Mixer nicht zu lange ohne Pause und auch nicht auf einer zu hohen Geschwindigkeitsstufe laufen.

Auch ohne Konservierung einige Tage haltbar

Das fertige Pesto kann entweder sofort serviert oder zunächst im Kühlschrank aufbewahrt werden. In einem Schraubdeckelglas ist es bei kühler Lagerung mindestens eine Woche lang haltbar. Dabei sollte jedoch die Oberfläche stets mit etwas Olivenöl bedeckt sein, um ein eventuelles Austrocknen zu verhindern. Ein Glas selbst gemachtes Pesto ist übrigens auch ein beliebtes Geschenk oder Party-Mitbringsel. Neben der klassischen Verwendung als Pastasoße eignet es sich beispielsweise auch als würziger Brotaufstrich.

One comment

  1. Ich liebe Pesto und das „Pesto alla genovese mit der
    Küchenmaschine“ ist sehr einfach gemacht. Die MaxxiMum Küchenmaschine von Bosch in der Küche zu besitzen erleichtert die Arbeit. Ich habe noch die Bosch Mum
    mit 550 Watt. Bald habe ich genug Geld für die MaxxiMum. glg Susanne